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◦ ◦ ◦ Die Erziehngsfrage ist untrennbar mit dem zugrunde liegenden Menschenverständnis verbunden.
Wir verstehen den Menschen als ein ganzheitliches, kosmisches Wesen, dessen Kern in vielen Inkarnationen durch verschiedene Bewusstseins-stufen wandert und in sich die Veranlagung trägt, immer individueller und schließlich zu einem freien Geist zu werden. ◦ ◦ ◦
Pädagogik
Die menschliche Entwicklung vollzieht sich in Siebenjahresrythmen. Rudolf Steiner beschreibt, wie das heranwachsende Kind bis zum erwachsenen Menschen mehrere Geburten durchlebt, die jeweils ein neues Jahrsiebt einleiten. Daraus ergeben sich verschiedene Lebensepochen, die für die Erziehung des Kindes und Jugendlichen relevant sind.



Nachahmung (Vorschulkind)
In der ersten Lebensepoche steht die Wahrnehmung im Zentrum. Das kleine Kind ist ganz nachahmendes Sinneswesen und nimmt mit dem ganzen Leib wahr. Was seine Sinne in der Umgebung wahrnehmen, wirkt sich ungefiltert bis in die Bildung der leiblichen Organe aus. Das Spiel des Kindes, indem es seinen Willen frei betätigt, ist existentieller Lebensernst.
Nachfolge (Schulkind)
Die zweite Lebensepoche ist vom seelischen Miterleben geprägt. Die naturgegebenen Imitationskräfte verwandeln sich gegen das Schulalter hin mehr und mehr zum gemüthaften, innerlichen Mitempfinden. Der Antrieb zur Tätigkeit wird nun immer stärker von seelischen Vorbildern ausgehen. Die Beziehung zur Lehrperson als natürliche Autorität ist der Nährboden, auf dem das Kind seelisch wachsen und lernen kann. Ein bildhafter Unterricht, der die Gemütskräfte anspricht, gehört zum entscheidenden Erziehungsmittel für eine gesunde Unterstützung der kindlichen Entwicklung.
Streben nach Ideal (Jugend)
In der dritten Lebensepoche steht das denkende Nachvollziehen im Vordergrund. Immer mehr erwacht das Bedürfnis, durch eigene Einsicht und Erfahrung die Welt verstehen zu lernen. Wurden vorher aus dem sozialen Umfeld Erwachsene als Autoritäten anerkannt, wird nun nach Idealen gesucht, die den Jugendlichen zu eigenen Errungenschaften beflügeln und anregen.